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FFH-Gebiet Nr. 13 "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" LIFE Managementplanung

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, Landkreis Sömmerda) (Aufn. D. Stremke, 01.10.2013) Ansicht: Blick von Südosten zum Filsberg und Großes Loh

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, Landkreis Sömmerda) (Aufn. D. Stremke, 01.10.2013) Ansicht: Blick von Südosten zum Filsberg und Großes Loh

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, LandkreisSömmerda) (Aufn. K. Winter, 05.10.2009) Ansicht: Blick von Westen auf Wipperdurchbruch und Kohnstein

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, LandkreisSömmerda)(Aufn. K. Winter, 05.10.2009) Ansicht: Blick von Westen auf Wipperdurchbruch und Kohnstein

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, Landkreis Sömmerda) (Aufn. D. Stremke, 01.10.2013) Ansicht: Blick von Südosten zum Filsberg und Großes Loh

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, Landkreis Sömmerda) (Aufn. D. Stremke, 01.10.2013) Ansicht: Blick von Südosten zum Filsberg und Großes Loh

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, LandkreisSömmerda) (Aufn. K. Winter, 05.10.2009) Ansicht: Blick von Westen auf Wipperdurchbruch und Kohnstein

FFH-Gebiet "Hainleite - Wipperdurchbruch - Kranichholz" (Kyffhäuserkreis, LandkreisSömmerda)(Aufn. K. Winter, 05.10.2009) Ansicht: Blick von Westen auf Wipperdurchbruch und Kohnstein
  • Projektgebiets-Nr.

    1

    EU-Nr.

    4631-302

    Landkreis

    Kyffhäuserkreis

    Flächengröße in ha

    6.869

    Trockenrasenlebensräume gesamt in ha

    ca. 108

    Subpannonische Steppenrasen in ha

    ca. 10

    Weiterer Schutzstatus

    Charakteristik

    Die Muschelkalkhochfläche der Hainleite stellt die nördliche Begrenzung der Ackerlandschaft des Thüringer Beckens dar. Charakteristisch ist die nach Norden abfallende, teils felsige Steilstufe und eine nach Süden sanft hügelig verlaufende, nahezu geschlossene Buchen- und Eichen-Hainbuchenwalddecke.
    Der überwiegende Teil des Gebietes besteht aus ausgedehnten Laubwäldern. Die Trockenrasenlebensräume treten eher kleinräumig, in besonders steilen Hanglagen, z. B. im Wipperdurchbruch bei Günserode oder am Eichenberg bei Sondershausen auf. Dort findet man vor allem submediterrane Kalk-Trockenrasen. Die offenen Steilhänge an der Wipper, wo der Fluss die Muschelkalkplatte der Hainleite canyonartig durchbricht, zählen dabei wohl zu den arten- und strukturreichsten Lebensräumen der Randlagen des Thüringer Beckens. Sie sind besonders durch ihre herausragenden Orchideen-Vorkommen bekannt. Subpannonische Steppenrasen treten nur vereinzelt auf. Weitere Standorte mit kontinentalen Trocken- und Halbtrockenrasen sind am Wächterberg bei Sachsenburg sowie am Filsberg und am „Großen Loh“ zwischen Hachelbich und Berka zu finden. Letztere sind zwei durch Erosion abgelöste und der Muschelkalkschichtstufe vorgelagerte Kalkberge im Wippertal.

    Arten

    Die Besonderheit des Gebietes ist der Reichtum an Orchideen mit Arten wie Bienen- und Fliegen-Ragwurz (Ophrys apifera, O. insectifera), Dreizähniges Knabenkraut (Orchis tridentata) und Brand-Knabenkraut (Orchis ustulata), deren Vorkommen über die Landesgrenze Thüringens hinaus bekannt sind.
    Die kontinentalen Trocken- und Halbtrockenrasen begeistern ebenfalls mit einer Vielzahl seltener und gefährdeter Arten wie Frühlings-Adonisröschen (Adonis vernalis), Echtes Federgras (Stipa pennata), Gelbscheidiges Federgras (Stipa pulcherrima), Steppen-Fahnenwicke (Oxytropis pilosa) oder Badener Rispengras (Poa badensis).

    Die Violette Schwarzwurzel (Scorzonera purpurea) weist eines ihrer größten Vorkommen in Deutschland auf. Eine weitere Rarität ist die Schwarze Wiesen-Kuhschelle (Pulsatilla pratensis ssp. nigricans), für die es außerhalb des Kyffhäusers seit Jahrzehnten keinen Nachweis mehr gab. Erst durch die Kartierungen im Rahmen des LIFE-Projekts konnte die Art im Wipperdurchbruch wiederentdeckt werden. Sie hat hier ihren einzigen aktuellen Fundort im gesamten LIFE-Projektgebiet. 
    Zu den faunistisch besonders wertvollen Arten zählen die Blauflügelige Ödlandschrecke (Oedipoda caerulescens), der Schwarzfleckige Heidegrashüpfer (Stenobothrus nigromaculatus) und der Matte Pillendreher (Sisyphus schaefferi).

 Karten PG 1 (PDF-Dateien im ZIP-Archiv)

1. Schutzgebiete

Schutzgebietskarte PG 1 (849 KB)

2. Biotoptypen

5 Biotoptypenkarten PG 1 (5,6 MB)

3. Lebensraumtypen (LRT)

5 LRT Karten PG 1 (5,7 MB)

4. Flora

erhältlich auf Anfrage beim TLUBN

5. Maßnahmen

5 Maßnahmenkarten PG 1 (5,4 MB)

6. Beweidungskonzept

5 Beweidungskarten PG 1 (30,5 MB)

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    Geöffnet wird die Kartendarstellung dieses FFH-Gebiets in seiner vollen Ausdehnung. Es werden die Geodaten der Managementplanung im Offenland des FFH-Gebietes/SPA dargestellt (LRT, Habitate, Maßnahmen und Behandlungseinheiten). Durch Anklicken des gewünschten Legendenthemas auf der linken Seite werden Ihnen themenspezifisch weitere Optionen, z.B. Erläuterungen zum Thema, Filter und Datenexport angeboten.
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